Über mich

Über mich

Hi, mein Name ist Patrick, ich bin 31 Jahre jung, komme ursprünglich aus dem wunderschönen Hamburg und wohne seit 2015 im ebenfalls sehr interessanten Berlin.

Ich betreue kleine und mittelständische Unternehmen sowie Existenzgründer und Freiberufler in den Bereichen Webdesign, Online Marketing, Webentwicklung bzw. Webprogrammierungen und Printdesign.

Meine Stärke bzw. mein Fokus liegt dabei vor allem auf der Entwicklung von komplexen Webanwendungen wie individuellen Online-Shops, Datenbanken, Mitgliederbereichen etc.

Nebenbei baue ich ein paar eigene Projekte auf, wie z.B. CongressHero, gemeinsam mit dem großartigen Robert Gladitz.

Mein Werdegang als Webdesigner & Webentwickler

1999: Basic unter MS DOS

Alles hat mit der Programmiersprache Basic unter dem Betriebssystem MS-DOS angefangen. Im Sommer 1999, ich war 13 Jahre jung, habe ich erste Programmiererfahrungen gemacht. Ein paar Wochen darauf habe ich mir mit Frontpage (der eine oder andere Webentwickler unter Euch könnte das noch kennen) die ersten Webseiten – ja, förmlich – gebastelt.

1999: Erste Schritte mit HTML & CSS

Mich hat recht schnell interessiert, was da unter der Haube steckt. So kam es, dass ich in Frontpage immer öfter selbst Änderungen an den Quelltexten vornahm. Dabei merkte ich, was für einen furchtbaren Quellcode Frontpage generiert und bin kurzzeitig auf Dreamweaver umgestiegen. Damals erstellte ich noch Websites mit Frames. Hey, das war zu der Zeit noch hip!

2000: Vergiss die WYSIWYG-Editoren

Eine Weile später habe ich Dreamweaver nur noch dafür genutzt, ein Basis-Frameset zu erstellen. Ich hatte mir mittlerweile auch angeeignet, ein Frameset von Hand zu erstellen, das erschien mir damals aber zu aufwendig, Dreamweaver konnte das viel besser und schneller.

Den Rest des HTML-Codes habe ich selbst geschrieben. Die Zeit war sehr lehrreich, ich habe viel über HTML und CSS gelernt. WYSIWYG-Editoren ( „what you see is what you get“) habe ich bald fast gar nicht mehr verwendet.

2001: Von Frames auf Tabellen-Layouts

So langsam merkte man – auch ich -, dass Frames viele Nachteile haben. Nun war es angesagt, eine Art Frameset mit Tabellen zu simulieren. Gesagt, getan. Ab da basierten alle von mir erstellten Websites auf Tabellen.

2001: Erste Schritte mit PHP

Dieses Bedürfnis zu entdecken, was unter der Haube steckt, ging aber noch viel tiefer. Ich glaube, das zeigte sich vor allem anhand von Gästebüchern. Damals hatte jede Website eins. Wer erinnert sich noch?

Hexenwerk?

Ich fand faszinierend, dass man etwas in ein Formular eintippt, einmal auf einen Absenden-Button klickt und das soeben Eingegebene im nächsten Moment als Text auf der Website erschien. Wow, das musste Magie sein! Oder doch nicht? Ich begann zu forschen. Ich fragte Webseitenbetreiber, wie sie dieses Hexenwerk vollbrachten. Ich stieß auf Webseiten, die unzählige PHP-Skripte zum Download anboten. Ich ackerte die Quelltexte der Skripte durch – und verstand nur Bahnhof. Ich arbeitete mich durch PHP-Tutorials – und so langsam erschloss sich mir alles.

Eine Reise in die Vergangenheit

Tausend Dank an die Internet Archive Wayback Machine. Dort ist noch eine alte Version meiner damaligen Website krascha.de vorhanden. Herrlich! Die Website zeigt recht deutlich meine damaligen Interessen: Zocken und Webentwicklung. Bis ich eben gerade auf diese alte, gespeicherte Version meiner damaligen Website gestoßen bin, dachte ich, das mit PHP ging ein, zwei Jahre später los. Aber ich hatte offensichtlich schon Anfang 2002 meine ersten eigenen PHP-Tutorials und PHP-Skripte veröffentlicht. So eine Reise in die Vergangenheit ist schon recht spannend.

2003: Responsive Webdesign

Umdenken im Webdesign

Ende 2002 / Anfang 2003 bin ich auf etwas ganz Spannendes gestoßen.

Framesets hatten den Vorteil, dass sich der Inhalt an die Größe des Browserfensters anpasste. Dieser Vorteil fiel weg, als alle auf Tabellenlayouts umstellten, denn die meisten Tabellenlayouts wurden mit festen Abmessungen entworfen. Das war einfacher und praktischer.

Nun gab es ein paar findige Webentwickler, die den Tabellenlayouts den Kampf angesagt hatten und den Fokus auf responsive Websites mit sehr leichtem Quelltext legten. Tabellenlayouts hatten nämlich zusätzlich den Nachteil, dass der Quelltext in der Regel sehr aufgebläht war, lange Ladezeiten und darüber hinaus noch einige Defizite in Sachen Usability und Accessibility mit sich brachten.

Ich probierte nun viel rum und erstellte alle neuen Internetseiten nach dem neuen, leichten und responsiven Muster. Vielen Dank an Mirko Westermeier und Michael Jendryschik, von Euch habe ich damals sehr viel über Webdesign, W3C-konformen HTML-Code und Usability gelernt.

Ich war meiner Zeit scheinbar ein kleines Stückchen voraus

Leider war das Web noch nicht so weit. Damals gab es sehr wenige Möglichkeiten, responsive Webdesigns zu erstellen. Das war auch die Zeit, in der ein großer Teil der im Web Surfenden Javascript aus Sicherheitsgründen deaktiviert hatten. Javascript fiel also aus. CSS Media-Queries gab es damals noch nicht. Websites hatten zu dieser Zeit häufig ein großes Bild als Header oben drüber. Bei in der Breite begrenzten Websites sah das gut aus, wenn das Bild nun aber die gesamte Browserbreite einnimmt, sah das furchtbar aus.

Die Möglichkeiten waren also begrenzt. Daher testete ich mit diesen neuen Erkenntnissen eine Weile herum, ich hatte ja zum Glück auch (noch) keine Kunden, die bestimmte Anforderungen hatten. Außerdem bestand gar kein wirklicher Nutzen für responsive Websites: Mobiltelefone eigneten sich noch nicht wirklich zum Surfen im Internet, Tablets gab es so nicht wirklich. Die paar PDAs, die es gab, waren keine relevante Zielgruppe für Webdesigner.

2004: Der Mittelweg ist der Richtige

Ich wollte einen Mittelweg finden, der die Vorteile dieser neuen responsiven, fluiden Designs mit der Optik der Tabellenlayouts verbindet. Ab diesem Zeitpunkt erstellte ich also Websites, die im Aufbau den neuen, responsiven Designs entsprach, optisch aber auf eine maximale Breite begrenzt ist. CSS bot mit float, margin, padding etc. gute Möglichkeiten dafür.

Das war im Grunde auch der Quasi-Standard im Webdesign bis etwa 2011 – 2013, als die Webdesigns langsam wirklich responsiv wurden. Auch heute sieht man vereinzelt noch Websites, die nach diesem Schema aufgebaut sind.

2005: PHP – die ersten großen Skripte

In der Zwischenzeit entwickelte ich auch meine PHP-Fähigkeiten in Verbindung mit MySQL-Datenbanken weiter.

Anfang 2005 erstellte ich für meinen Freundeskreis eine Website, die mit gleich zwei – sagen wir – fortgeschritteneren Skripten ausgestattet war:

  1. Bildergalerie
    Eine Bildergalerie war zu dem damaligen Zeitpunkt schon ein recht komplexes Skript. Man konnte Bilder hochladen, von diesen Bildern wurden automatisch kleine Thumbnails erstellt, abgespeichert und zugeordnet. Man konnte verschiedene Bildergalerien anlegen und im Frontend einzeln aufrufen.
  2. Forum
    Diskussions-Foren kennt man heute fast gar nicht mehr. Social Media und Blogs haben den Foren den Rang abgelaufen. Früher gab es zu jedem Thema hunderte Foren von ebenso vielen Betreibern.
    Wer die Foren von damals noch kennt, weiß, dass die meisten recht komplex waren: Registrierungs-Funktion, Login mit E-Mail und Passwort, eigenes Profil bearbeiten, eigenen Avatar hochladen, Administratoren konnten verschiedene Unterforen anlegen, Threads bearbeiten, löschen und schließen, Benutzer bestimmte Zugriffsrechte gewähren, alle konnten eigene Threads erstellen, zu jedem Thread eigene Posts schreiben, über Private Nachrichten konnten sich alle Benutzer untereinander – eben private – Nachrichten schreiben.
    Und meine Forensoftware konnte all das auch! Ich war stolz wie Bolle. 🙂

In diese Skripte steckte ich Zeit ohne Ende. Aber ab jetzt ging es so richtig los.

2005: Die erste echte Firmen-Website

Ich machte damals eine Ausbildung im Immobilienbereich bei einer Baufirma. Mein Ausbildungsbetrieb war eng verflochten mit einer weiteren Baufirma mit einer ganz eigenen Produktlinie. Der Geschäftsführer dieser zweiten Firma war schon immer jemand gewesen, der Trends frühzeitig erkannt hat. Und so hatte er auch jetzt die Zeichen der Zeit erkannt und war sich der steigenden Wichtigkeit von Firmen-Websites recht früh bewusst.

So kam es, dass besagter Geschäftsführer seinen Kompagnon überzeugte, dass ich eine komplett neue Website für diese zweite Firma erstellen durfte. Nach ein paar Monaten Entwicklungszeit war meine allererste, wirklich echte Firmenwebsite geboren. Ich war schon wieder stolz wie Bolle. 🙂

2006: Die zweite echte Firmen-Website

Und so kam es, wie es kommen musste: Ende 2005 sah mein damaliger Chef ebenfalls, dass eine gute Website sinnvoll ist und so durfte ich auch für meinen Ausbildungsbetrieb eine neue Website entwerfen. Diese Website ging im Sommer 2006 online. Das war bis dahin mein Meisterstück. Ja, ich war wieder stolz wie Bolle. 😉

Mittlerweile ist diese Website einer neuen, auf WordPress basierten Website gewichen. Ja, richtig, mein Ausbildungsbetrieb GfG Hoch-Tief-Bau ist seit 2011 mein Kunde.

2006: Mein erstes Gewerbe im Webdesign

Meine Erfahrung, die ich bis dahin sammeln konnte, und der Launch der ersten Firmenwebsite hatten mir den Mut gegeben, mal ein wenig in Webmaster-Foren zu werben. Und so kam es, dann mein erster Auftrag für ein PHP-Skript recht schnell folgte. Deshalb meldete ich am 26. Januar 2006 mein allerstes Gewerbe an. Ich durfte ab sofort mit meinem Hobby Geld verdienen.

2007: Meine ersten Erfahrungen mit WordPress

Im Jahr 2007 bin ich das erste Mal mit WordPress in Berührung gekommen. Erneut vielen Dank an die Internet Archive Wayback Machine. Dank ihr weiß ich, dass es sich um die WordPress-Version 2.2 gehandelt hat. Seit dem habe ich immer mal wieder WordPress als Blogsoftware verwendet. Seit 2012 wieder sehr intensiv.

2008: Mein erstes eigenes Content Management System (CMS)

Für einige Kunden-Websites brauchte ich ein Content Management System. Die Kunden wollten die Inhalte der Website eigenständig bearbeiten können.

Also machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten CMS. WordPress hatte ich damals noch nicht als vollwertiges CMS wahrgenommen. Andere CMS überzeugten mich auch nicht so richtig. Außerdem packte mich wieder die Lust, etwas Eigenes zu erschaffen. Also programmierte ich kurzerhand mein eigenes CMS. Dieses CMS entwickelte ich bis etwa 2013 regelmäßig weiter und wird auch heute noch ein ein paar wenigen Kunden-Websites eingesetzt.

2008: Der Sprung in die Selbstständigkeit

Im Juli 2007 schloss ich meine Ausbildung erfolgreich ab und arbeitete noch ein knappes Jahr festangestellt in meinem Ausbildungsbetrieb weiter. Ab dem 01.07.2008 war ich dann komplett auf mich allein gestellt – ich war nun hauptberuflich selbstständig.

2012: Der nächste große Schritt: Die Gründung einer UG

In der Zeit seit 2008 habe ich einige Websites für verschiedene Kunden erstellt und hatte eine Art Grundeinkommen durch regelmäßige Arbeiten für feste Auftraggeber. Aber so richtig explodieren wollte das Ganze noch nicht.

Anfang 2012 entschied ich mich, mein Einzelunternehmen auf ein neues Level zu heben und gründete eine UG. Jetzt fühlte sich das Ganze irgendwie echter an.

2012: (Echtes) Responsive Webdesign

Endlich war die Zeit der responsiven Websites gekommen. Und das alles dank Steve Jobs und Apple. 2007 kam das erste iPhone auf den Markt, seitdem hatten Smartphones und mittlerweile auch Tablets den Markt erobert. Es gab endlich einen guten Grund, Webseiten so zu entwickeln und zu optimieren, dass sie auf verschiedensten Displaygrößen optimal zu bedienen waren.

Und so nutzte man – auch ich – CSS Media-Queries und Javascript bzw. jQuery, um Websites für mobile Geräte zu optimieren.

2012: Wieder mehr WordPress

Die WordPress-Versionen aus dem Jahr 2012 hatten von der Funktionalität und Erweiterbarkeit durch Plugins mein eigenes CMS längst überholt. Daher fing ich vermehrt an, WordPress als CMS für einfache Kunden-Websites einzusetzen. In der Regel passte kein Theme so richtig und daher modifizierte ich entweder fertige Themes oder entwarf komplett eigene – je nach Kundenwunsch.

2014 – 2015: Fast nur WordPress

Wenn ich so überblicke, welche Websites ich für Kunden und für eigene Projekte entwickelt habe, fällt auf, dass der Großteil dieser Seiten auf WordPress basieren. Nur bei komplexeren Websites wie z.B. einem Online-Shop oder komplexen Mitgliederbereichen setze ich auf andere Frameworks. Bis 2015 meist ein selbst programmiertes PHP-Framework.

Seit 2015: Symfony

Seit 2015 verwende ich dazu aber fast ausschließlich Symfony 2 bzw. seit Ende 2015 Symfony 3. Für komplexe Projekte habe ich mit Symfony eine deutlich höhere Flexibilität als mit WordPress.